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Friedensklänge
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Bereits zu Beginn seiner Ausbildungszeit am Konservatorium machte Eysler von sich reden. Und zwar durch den Vortrag seines Walzers „Friedensklänge“, den er am 8. Dezember 1892 im Ronacher-Saal gehalten hatte. Die Aufführung fand im Rahmen eines Festkommerses der „Friedensgesellschaft“ statt und erzielte „reichen Beifall“ (Die Presse, 11.12.1892, S. 19).
Die „Österreichische Gesellschaft der Friedensfreunde“ (wie die „Friedensgesellschaft“ korrekt hieß) war erst ein Jahr zuvor, 1891, gegründet worden. Mittelpunkt dieser an prominenten Mitgliedern der Wiener Gesellschaft reichen Vereinigung war deren Präsidentin, die spätere Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner. Diese hatte mit ihrem vielbeachteten pazifistischen Roman „Die Waffen nieder“ für großes Aufsehen gesorgt und wurde dadurch zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten der Friedensbewegung.
Bald bildeten sich auch zwei Tochtergesellschaften der „Österreichischen Gesellschaft der Friedensfreunde“, nämlich 1892 der „Wiener Akademische Friedensverein“ und 1893 der „Literarisch-künstlerischen Verein zur Verbreitung von Friedensideen“. In Letzteren sollte Eysler von seinem Freund, dem Dichter und Initiator dieser Tochtergesellschaft Paul Wilhelm schon sehr früh eingeführt werden. An deren Vortragsabenden begleitete Eysler junge Sängerinnen und Sänger am Klavier, ab und zu trat er auch als Solist auf.
Unter dem Eindruck dieser pazifistischen Bewegung und ihrer charismatischen Führungsfigur verwundert es nicht, dass der Walzer „Friedensklänge“ von Eysler „[d]er genialen Vorkämpferin der Friedensidee Frau Baronin Bertha von Suttner in Ehrfurcht und Verehrung gewidmet“ wurde (ÖNB, Musiksammlung, Mus. Hs. 41.992).
Dieses Stück des „jungen, hochbegabten Musiker“ wurde im Frühjahr 1893 von Th[eodor]. Rättig in der Wallnerstraße 1, Wien I herausgegeben (Ischler Wochenblatt, 05.03.1893, S. 5).
Es war eines der ersten verlegten Werk Eyslers.
Peter Diesenberger – Vagabond Overture
Franz Peter Cibulka – Meditation
Markus Adam – Fanfare Festive
Thomas Asanger – Klek Mountain