Vagabond - Peter Diesenberger [more]
O
uvertüre für Blasorchester

Grade 3/4

 

Partitur

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Dort wo der Protagonist des Stücks zur Welt kam, ragen die Berge majestätisch in den Himmel. Er

hat all ihre Gipfel erklommen - mal den Morgen dort oben begrüßt, mal den Tag verabschiedet. Sein

Leben läuft in geregelten Bahnen. Tiefen gibt es keine, Höhen auch nicht. So schnell wie die Wolken

an windigen Tagen über die Bergkämme hinweg ziehen, möchte auch er sich an manchen Tagen auf

den Weg in die Ferne machen. Und es kommt der Moment: Er wagt es, er geht! Eine lange Reise

beginnt. Er betrachtet die Welt nicht mehr von oben, aus der geschützten Distanz der Berggipfel,

nein, jetzt ist er mittendrin im Geschehen: Und er bewegt sich. Er tanzt mit den Fremden in der

Fremde: Hört ihr ihn klatschen, hört ihr in stampfen? Was er alles sieht und schmeckt und fühlt!

Manchmal im kalten Morgengrauen erinnert er sich an seine Berge. Den Sonnenaufgang, die Stille,

die gleichförmigen Tage. Aber da steht er schon wieder vor einer neuen Grenze. Und auch sie wird er

überschreiten, mit einem Lächeln im Gesicht, der ewige Vagabund.